Aktuell

Spendenaufruf mit Ziel 6`000.-

Während unseres letzten Projektbesuches im Juli 2019 wurde klar, dass die begrenzten Kapazitäten und Ressourcen beidseits eine sofortige Redimensionierung des Projektes erfordern. Nach intensiver Suche nach der besten Lösung wurde im Sinne der Gesamtvision und in gutem Einverständnis beschlossen, dass die Schule in Riara auf Ende Jahr geschlossen und die Schule in Kawaida inklusive Waisenhaus nach Mwea umziehen soll, wo den Waisenkindern zukünftig weitaus bessere Lebensumstände geboten werden können.

Es erreicht uns jetzt Anfang Oktober 2019 die Nachricht, dass die Wiedereröffnung in Mwea als registrierte Schule von der Kenianischen Regierung mit strikten Auflagen und einem höchst ambitionierten Zeitraum der Realisierung versehen wurde. Direktor Nelson schreibt:

Wir zweifeln nicht an der Umsetzung dieser baulichen Vorhaben, trotz Zeitnot, haben wir doch schon so oft erfahren, wie schnell sie arbeiten. Es fehlt uns aber nun an Geld. Mit ca. CHF 16000 sollten alle diese Auflage erfüllt werden können. Davon können CHF 10000 gesprochen werden, es bleibt eine Lücke von CHF 6000. Wir freuen uns über jede Spende mit dem Vermerk "Mwea". Danke!

Kontoangaben:

Kawaida
PC-Konto: 85-438492-8
BIC: POFICHBEXXX
IBAN: CH51 0900 0000 8543 8492 8


Kawaida Projektbesuch, Juli 2019

„You can go!“. Erleichtert verlassen wir die Zollkontrolle, nachdem unsere acht grossen Gepäckstücke einer Inspektion unterzogen wurden und wir erklärt haben, dass viele der Dinge, die wir mitgebracht haben, Spenden und Geschenke für bedürftige Kinder und deren Ausbildung sind. Nelson und Lilian holen uns mit ihren beiden Kindern Ann und Abigael am Flughafen ab. Geschlagene drei Stunden haben sie dort auf uns gewartet, entsprechend erleichtert und froh sind sie, uns zu sehen. Mit zwei grossen Autos fahren wir nach Thika, unser zu Hause für Zeit der Projektbesuche. In den nächsten Tagen treffen wir uns mit dem Vorstand, schauen uns die Schulen an, diskutieren über Nöte und Sorgen aber auch über Erfreuliches und Gelungenes. Ithanga als High School und Zentrum der neu aufgegleisten schulbegleitenden Berufsausbildung (vocational training) sticht mit grösseren Veränderungen besonders heraus. Wir finden einen neuen Schlaftrakt für die Jungs vor und da wo vor drei Jahren der Eingang auf das Schulgelände war, steht ein neuer Gebäudeteil für das Labor. Ein Unterstand mit einem abschliessbaren Teil zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Ein junger motivierter Mechaniker, umringt von Schülern, erklärt dort an einem zerlegten alten Automotor die Funktion einzelner Teile. Direkt daneben wird unter Anleitung eines erfahrenen Zimmermanns gehobelt, gesägt und geschnitzt. Draussen im Freien klopfen einige Schüler Steine zurecht und bauen damit eine kleine Mauer. Dass sie etwas instabil und etwas dreckig aussieht hat auch damit zu tun, dass sie zum Üben nicht teuren Zement, sondern mit Wasser vermischte, lehmige Erde nehmen. Stolz werden daneben die Schleif- und Schweissgeräte für den Metallbau präsentiert.

Eine Demonstration ist gerade nicht möglich, da wieder einmal in der ganzen Region seit zwei Tagen der Strom fehlt. Kurz darauf geht allerdings wie von uns bestellt der Strom an und wir können zusehen, wie einzelne Metallstangen zu einem Fenstergerüst zusammengeschweisst werden. Zwar erfüllt die Ausführung der Arbeiten keineswegs SUVA-Norm, aber wir halten uns mit Kritik zurück, können wir doch eindeutig erkennen, was dieses vocational training für Ithanga bedeutet. Die Schülerinnen und Schüler werden nicht nur in handwerklichen Fähigkeiten trainiert, die ihnen besonders gute Zukunftsmöglichkeiten bescheren, sie haben auch eine motivierende Aufgabe ausserhalb der Schulzeiten. Viele der neuen Bauten, die wir antreffen, wurden von den Schülern für die Schule und damit auch für sich selbst hergestellt. Wir begeben uns auf die andere Seite des Geländes, wo die Mädchen im Kreis auf uns warten. Auf den Knien präsentieren sie stolz ihre jüngsten Kreationen, die sie unter der Leitung von Lilian in den letzten Wochen hergestellt haben: Wir erkennen gehäkelte Täschchen, Kappen, gestrickte Schale, Socken und vieles mehr. Farbenfroh erzählen die Kreationen kleine Geschichten von Müh, Frust und Durchhaltewillen aber auch von besonderen gestalterischen Fähigkeiten. Lilian will, dass die Mädchen zuerst die verschiedenen Strick-, Häkel-, Stick- und Nähtechniken von Hand lernen, bevor sie die Mädchen an die schon bereitstehenden Nähmaschinen lässt. Bei genauerem Hinsehen bemerken wir, dass einige der Arbeiten nicht mit Strick- oder Häkelnadeln, sondern mit dünnen Holzstäbchen hergestellt wurden. Das müssen wir uns merken, es wäre ein Leichtes, solche das nächste Mal in unserem Gepäck mitzubringen. Wir erkennen, dass die Geschlechterrollen in den handwerklichen Arbeiten klar verteilt sind, daher können wir uns eine Nachfrage nicht verkneifen. Selbstverständlich dürfen auch Mädchen schweissen, mauern, schleifen, hobeln und Motoren auseinandernehmen, wenn sie sich dafür interessieren, versichert uns Lilian. Sie ist überzeugt, dass es in Zukunft Mädchen geben wird, die diesen Weg einschlagen werden. So wie wir Lilian und Nelson kennen, zweifeln wir keinen Moment, dass sie diese Mädchen und alle anderen jungen Menschen auf ihrem Weg in ein selbstbewusstes, eigenständiges Leben nicht vollumfänglich unterstützen werden, egal welche Richtung sie wählen. Dass sie dabei als Direktoren des Projektes in demütiger Haltung selbst viele grosse Opfer bringen müssen und können, haben sie schon so oft bewiesen. Und dass sie momentan mit zwei Mädchen, die von ihren Familien verstossen wurden, unter einem Dach leben für ihr gesamtes Leben aufkommen, ist ein weiteres Zeugnis dafür, dass sie sich mit Herz und Seele für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen einsetzen und das Herzstück des Projektes bilden, das auch ein Teil von uns geworden ist.


Kawaida-Lunch 2019

Partnersonntag Sonntag Kawaida & Abentür, 31. März 2019

Am Sonntag, 31. März von 11.30 - 13.30 findet wieder der traditionelle Kawaida-Lunch im ref. KGH Gossau ZH statt. Kenianisch Essen, Spiele und Malen für Kinder, aktuelle Infos zum Projekt.

Erwachsene 10.-, Kinder 5.-

Anmeldungen sind erwünscht: verein@kawaida.ch


Kawaida Projektbesuch, Juli 2018

Mit unglaublich viel Gepäck - ganze 180kg! - sind wir diesen Juli mit Vorfreude und voller Spannung das erste Mal als ganze Familie nach Kenia geflogen um dort die Kawaida Schulen zu besuchen. Über all die mitgebrachten Kleider, Fussbälle, Bücher, Laptops und viel Schoggi, die natürlich nie fehlen darf, haben sich die Kinder und Lehrer an den Schulen und die Projektleiter Pastor Nelson mit seiner Frau Lilian sehr gefreut. Sie lassen allen danken, die dazu beigetragen haben und schicken herzliche Grüsse nach Gossau.

Wie auch in früheren Projektbesuchen gab es wieder viel zu besprechen und zu sehen, was sich in den letzten Jahren an den Schulen verändert hat. Das waren lange, intensive Tage – frühmorgens los - Mittagessen zum Teil dann aber erst um halb vier und dann noch die lange Heimfahrt über holprige Strassen. Zum Glück hatten wir einen Notvorrat an Darvidas dabei. Unsere beiden Jungs, Joel und Levi haben sich mit Nelsons zwei jüngsten Töchtern gut verstanden, die auch mit dabei waren und sind auch an den Schulen schnell mit den Kindern in Kontakt gekommen. Die mitgebrachten Fussbälle boten dann jeweils auch gleich die Gelegenheit für einen Fussballmatch mit den Schülern.

Erfreulich war zu sehen, dass sie an den beiden Oberstufen mit Anlehren begonnen haben, um den Schülern eine bessere Chance im Berufsleben ermöglichen zu können. Das war schon lange eine Vision und soll auch weiter ausgebaut werden. An zwei der Schulen werden auch wieder Tiere gehalten oder Pflanzen angebaut um selber etwas Nahrungsmittel produzieren zu können.

Neben vielen guten Veränderungen gab es aber auch eine Entwicklung in den öffentlichen Schulen, die einen grossen Rückgang von Einnahmen für die Kawaida-Schulen bedeutet. Da die öffentliche Schule mit der neuen kenianischen Regierung nun gratis ist, haben Eltern, die bis anhin einen Beitrag ans Schulgeld zahlen konnten, ihre Kinder aus den Schulen genommen und schicken sie nun auf die öffentlichen Schulen. Die Kinder aus den ärmsten Verhältnissen gehen aber weiterhin in die Kawaidaschulen, da sie in den Genuss von Mahlzeiten kommen oder auch dort wohnen, wenn sie kein zu Hause mehr haben. Hinzu kommt, dass wegen der anhaltenden Dürre in Ostafrika die Lebenskosten ohnehin stark gestiegen sind. Darum sind die Kawaida-Schulen nun gänzlich von den Spenden aus dem Verein Kawaida abhängig. Nelson und sein Team haben in den letzten Monaten Darlehen aufnehmen müssen und haben sich so verschuldet. Als Verein haben wir den Vertrauensschritt gewagt und bereits eine aussergewöhnliche Überweisung gemacht, um die Not etwas zu lindern. Umso mehr sind wir auf zusätzliche Spenden angewiesen. Mit vielen wertvollen Eindrücken aber auch mit einem schweren Herzen über die gesehene Not sind wir wieder nach Hause gekehrt. Wir wissen aber noch stärker als zuvor, dass wir mit unserem Einsatz für den Verein Kawaida und mit allen, die sich daran beteiligen viel bewirken können. Herzlichen Dank fürs Mittragen!

Esther & Geri Herren mit Joel & Levi


Kawaida Lunch

Partnersonntag Kawaida & Abentür, Sonntag, 8. April 2018

Wir laden alle ganz herzlich zu einem afrikanischen Mittagessen von 11.30 – 13.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus in Gossau / ZH ein. Für einen Betrag von CHF 10.- für Erwachsene / CHF 5.- für Kinder können typische kenianische Speisen gekostet werden. Nach dem Essen informieren wir alle Interessierten über den aktuellen Stand des Projekts Kawaida. Für die Kinder stehen Malsachen und Spiele bereit. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit Päckli zu fischen. Voranmeldungen bis 4. April an: verein@kawaida.ch erleichtern uns die Planung. Alle spontan Entschiedenen sind ebenfalls herzlich willkommen! Der Erlös aus dem Essen fliesst in das Projekt Kawaida www.kawaida.ch. Wir freuen uns auf euch!


Kawaida Day – Spendenziel ist erreicht!

Am Samstag 30. September feierten wir als Abschluss der Spendenaktion für Landkauf in Kawaida, im ref. Kirchgemeindehaus den Kawaida Day. Verschiedenen Essensstände, Spiele und Aktivitäten für Gross und Klein luden zu einem gemütlichen und geselligen Zusammensein ein. Bei diversen Specials zu Kenias Landschaften, den Menschen, der Tier- und Pflanzenwelt erhielt man interessante und abwechslungsreiche Informationen. Besonders gefreut hat uns, dass Projektleiter Nelson Njoroge Kangethe an diesem speziellen Tag dabei sein durfte. Nelson war tief berührt von den vielen herzlichen, offenen, anteilnehmenden Begegnungen. Das Spendenziel von CHF 30’000 wurde noch am Samstag – auch dank der Kollekte aus dem Samstagspraise – erreicht. Ganz herzlichen Dank allen, welche durch Ihre Unterstützung im Vorfeld, am Tag selber und durch Spenden zum Gelingen der Spendenaktion und des Kawaida Day beigetragen haben. Danke – Asante sana!


Kawaida Day

Asante sana - zwei Drittel des Spendenziels sind erreicht! Ganz herzlichen Dank all den vielen grosszügigen Spendern & Spenderinnen von Puzzleteilen. Zehn Tage vor dem Kawaida Day sind 370 von 555 Puzzleteilen gespendet und wir sind unserem Spendenziel von CHF 30'000 schon wieder ein Stück näher gekommen. Wir freuen uns schon sehr den Kawaida Day am Samstag, 30. September mit dem Projektleiter Nelson Njoroge Kangethe und hoffentlich vielen Besuchern feiern zu dürfen.

Herzlich, für den Verein Kawaida – Carole Reinhardt


Kawaida Day

230 gespendete Puzzleteile – herzlichen Dank allen Spendern! Nach drei Wochen Spendenaktion haben wir 230 von 555 Puzzleteilen ergänzen können und haben somit schon mehr als einen Drittel unseres Spendenziels erreicht! Nun hoffen wir in den nächsten Tage auf weitere Spender von Puzzleteilen, damit wir dem gesteckten Ziel von CHF 30'000.- näher kommen. Asante sana – Danke! Wir würden uns freuen euch am Kawaida Day vom Samstag, 30. September zu sehen und zusammen mit euch und dem Projektleiter Nelson Njoroge Kangethe diesen Tag zu feiern. Für den Verein Kawaida, Carole Reinhardt


Spendenaktion & Kawaida Day Samstag, 30. September 2017, ab 14 Uhr

Pastor Nelson Njoroge Kangethe leitet fünf Schulen in Kenia, die seit 2001 von uns unterstützt werden. In diesem Jahr sammeln wir als Jahresprojekt der ref. Kirche Gossau explizit für die Mutterschule in Kawaida. Erweiterung des Schulgeländes Wir freuen uns, wenn Sie sich an der grossen Spendenaktion vom 20. August bis Ende September beteiligen, bei welcher einzelne „Quadratmeter“ in Form von Puzzleteilen „erworben“ werden können. Wenn pro Puzzleteil mind. 55.- gespendet werden, erreichen wir bei Vollendung des Puzzles unser Minimalziel von CHF 30`000, um das Schulgrundstück mit angrenzendem Land zu erweitern. Ein Schritt, der aufgrund der engen Platzverhältnisse und neuen Auflagen dringend nötig ist. Danke! Der Kawaida Day Den Abschluss der Spendenaktion feiern wir am Samstag, 30. September 2017 mit dem „Kawaida Day“ im ref. Kirchengemeindehaus in Gossau. Ab 14 Uhr gibt es verschiedene Essensstände, Spiele und Aktivitäten für Gross und Klein, welche zu einem gemütlichen und fröhlichen Zusammensein einladen. Genauere Infos zur Spendenaktion und zum Kawaida Day finden Sie im Flyer Spendenaktion und im Flyer Kawaida Day.

Für den Verein Kawaida, Carole Reinhardt